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Eine kleine Vereinsgeschichte

Die Idee, einen Fischereiverein zu gründen, wurde aus einem bereits bestehenden Fischerstammtisch hervorgerufen. Zu damaliger Zeit bestand bereits ein Fischweiher in Thenn.

Gründungsmitglieder

v.l.n.r.: Grüner Günter †, Becher Alfred, Waishaar Helmut †, Berzl
Nikolaus, Grüner Herbert †, Badmann Walter, Berghammer Georg,
Kreuzpointner Georg †, Hufschmied Johann, Iselor Oskar,
Anzinger Anton †, Maier Georg, nicht auf dem Bild: Hess Robert,
Süß Adi, Heller Josef und Johann Bauer †

Im Oktober 1977 trafen sich im Gasthaus “Strasserwirt” zur Besprechung einer
Vereinsgründung nachstehende Fischerkameraden:
Kreuzpointner Georg, Anzinger Anton, Iselor Oskar, Maier Georg, Heller Josef, Asen Josef.

 

Man einigte sich auf den Vereinsnamen “Fischerfreunde Eitting”.

 

Fischerfreunde Eitting - Ein Verein entsteht

 

Nach der ersten Wahl setzte sich der Vorstand folgendermaßen zusammen:
Kreuzpointner Georg, 1.Vorstand Anzinger Anton, 2. Vorstand Maier Georg,
Schriftführer Iselor Oskar, Kassier Heller Josef, Gewässerwart

 

Einstimmig wurde beschlossen, dem Fischereiverband Oberbayern beizutreten.
Am 7. März 1978 fand die Eintragung in das Vereinsregister statt. Von nun an war der offizielle
Vereinsname: Fischerfreunde Eitting e.V. Als erstes Gewässer konnte im Juni 1978 der durch Eitting fließende Saubach gewonnen werden. Mit einer Länge von 1,6 km wurde er dem Eigentümer Bartholomäus Maier abgepachtet. Im Juli 1978 wurde der damalige Badeweiher an der Berglerner Stasse von unserer Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Es ist schlimm einem Fischsterben zusehen zu müssen

Im März 1979 traten bereits die ersten Schwierigkeiten in Form eines größeren Fischsterbens im Eittinger Saubach auf, was dazu führte, dass der gesamte Fischbestand 1980 vernichtet wurde. Die zu klein gewordene Kläranlage der Stadt Erding und die damit verbundene Einleitung der Abwässer in unser Fischwasser, hat ein Überleben der Fische nahezu unmöglich gemacht.

 

1980 wurde der Fischerstammtisch Thenn mit seinen Gewässern übernommen.

 

Frau Iselor hat eine Hütte am südlichen Ortsausgang gelegen, dem Verein zum gemütlichen Beisammensein überlassen. Zugleich wurde das angrenzende Grundstück gepachtet.

Im April 1982 wurde ein weiteres Gewässer, der Gudbrod-Weiher in die Pacht der Fischerfreude Eitting e.V. übernommen.

Jugend ist die Zukunft eines jeden Vereins

Von der Gemeinde wurde uns der Eittinger Weiher II zur Verfügung gestellt und zunächst 3 Jahre pachtfrei überlassen.

In der Jahreshauptversammlung 1984 wurde eine Jugendgruppe gegründet unter Leitung des Jugendwarts Günther Prech. Sinn und Zweck der Jugendarbeit war es, den Jugendlichen das Fischen zu ermöglichen und mit Hilfe des Jugendwarts die Handhabung des Angelgeräts, Auswahl und Umgang mit Köchern, sowie das waidgerechte Verhalten am Wasser zu erlernen und zu üben.

Durch die immer wieder kehrenden Hochwasser wurde der Verein in seiner Fischerei stark beeinträchtigt. Der Eittinger Weiher I uferte mehrmals aus. Durch Schutzzäune am Weiher konnte der größte Teil des Fischbestandes erhalten bleiben.

Erfreulicherweise konnte 1986 ein weiteres Fließgewässer mit einer Länge von 4 km von der Bayernwerk AG angepachtet werden: Der Nasenbach.

Seit Gründung des Vereins wurde alljährlich am 1. Mai das Anfangsfischen und im gleichen Monat das Jugendfischen durchgeführt. An unseren traditionellen Weiherfesten trafen sich die Fischerkameraden aus der näheren Umgebung.

Unsere Natur ist nicht hoch genug zu schätzen.

Die Fischereisaison wurde mit einem Endfischen, bei dem ein Fischerkönig ermittelt wurde, beendet.

Eine monatliche Zusammenkunft der Mitglieder im Vereinslokal wurde gewünscht und verankert. Die Monatsversammlungen dienen der Pflege der Kameradschaft und der aktuellen Information über Natur und Fischerei. Als Jahresabschluss findet eine Weihnachtsfeier statt.

Der Mitgliederstand 1988 betrug: 67 Aktive, 42 Passive und 12 Jungfischer.

(Die kleine Vereinsgeschichte wurde weitgehend aus der Jubiläumsschrift von 1988 entnommen)

Fischerkönige seit 1978

  Senioren Jugend
1978 Neff Urban  
1979 Lenz Willi Hohmann M.
1980 Czech Heinz Weichnrieder T.
1981 Preis Anton jun. Zens Günter
1982 Lang Siegfried Anzinger Anton jun.
1983 Berghammer Georg März Stefan
1984 Kronthaler Josef Freitag Michael
1985 Ludwig Hubert Gehrung Jörg
1986 Groß Lidwina Gehrung Jörg
1987 Umkehr Rudolf Obermeier Christian
1988 Baumgartner B. Brey Ralf
1989 Meier Josef Brey Ralf
1990 Groß Rudolf Kohlbeck Tobias
1991 Ertl Günther Kohlbeck Tobias
1992 Umkehr Rudolf Prech Manfred
1993 Bucksch Jürgen Obermeier Christian
1994 Ludwig Hubert Schwentner Thomas
1995 Grill Helmut Löffelmann Franz
1996 Pointner Hermann Lang Siegfried jun.
1997 Heidenreich Lothar Adelsberger Alexander
1998 Oettle Helmut Felmig Richard
1999 Berghammer Robert Drißl Florian
2000 Umkehr Rudolf Knidlberger Marcus
2001 Schlott Josef niemand
2002 Berghammer Robert Sellmeier Thomas
2003 Hartshauser Josef Ahrens Fabian
2004 Schwendtner Heinrich Schindler Markus
2005 Steiger Johann Ahrens Fabian
2006 Steiger Johann Kern Dennis
2007 Schwendtner Heinrich Kern Daniel
2008 Bucksch Jürgen Ahrens Fabian
2009 Bucksch Jürgen Selmeier Andreas
2010 Silber Thomas Selmeier Andreas
2011 Laurich Daniel Gröber Johannes